Meine Geschichte
🐭 Meine Geschichte: Wie ich zu moldmaus wurde
Diese Frage bekomme ich oft: Wie kommt man überhaupt dazu, sich so intensiv mit Schimmel zu beschäftigen? Die Antwort ist – wie bei den meisten Menschen in diesem Bereich – keine, die ich mir ausgesucht hätte.
Wenn du gerade selbst nach Antworten suchst, kennst du dieses Gefühl vielleicht: Beschwerden, für die niemand eine klare Ursache findet. Zig Untersuchungen. Trotzdem keine Antworten.
Die Suche im eigenen Körper
Über lange Zeit suchte ich die Ursache meiner Beschwerden ausschließlich in meinem Körper. Ich beschäftigte mich mit Ernährung, Nährstoffen, Hormonen, Darmgesundheit und unzähligen anderen Themen. Ich ließ Untersuchungen machen, bekam Diagnosen, probierte Therapien aus. Und trotzdem blieb dieses Gefühl: Dass etwas Wesentliches übersehen wird.
Die entscheidende Frage stellte lange niemand – auch ich selbst nicht: Könnte das Problem in meiner Umgebung liegen?
Der Perspektivwechsel
Erst als ich begann, mich intensiver mit Schimmel, Feuchtigkeitsschäden und der Innenraumumgebung auseinanderzusetzen, ergaben viele Dinge plötzlich mehr Sinn. Es war keine einzelne Erkenntnis, die alles veränderte, sondern ein langsames Zusammensetzen von Puzzleteilen: wissenschaftliche Literatur, Fachfortbildungen, der Austausch mit anderen Betroffenen – und der ehrliche Blick auf mein eigenes Zuhause.
Ich möchte an dieser Stelle ehrlich sein: Dieser Weg war nicht linear und nicht einfach. Es gab keine einzelne Therapie, die „alles verändert" hat. Aber es gab eine neue Perspektive – und die hat vieles in Bewegung gebracht.
Warum moldmaus entstanden ist
Als ich anfing, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, merkte ich schnell: Es gibt kaum verständliche, undogmatische deutschsprachige Ressourcen dazu. Entweder wurde das Thema komplett kleingeredet, oder es wurde mit Angst und Verkaufsdruck verbunden. Beides fühlte sich für mich falsch an.
Also fing ich an zu schreiben. Erst für mich selbst, um die vielen Informationen zu ordnen. Dann für andere Betroffene, die ich in Foren und Gruppen kennenlernte und die dieselben Fragen hatten wie ich Jahre zuvor. Aus diesen Notizen wurde irgendwann ein Instagram-Account, dann eine WhatsApp Community, dann dieser Blog – und schließlich mein Kurzratgeber.
Ich hoffe, dass das, was ich hier teile, dir hilft, mögliche Ursachen deiner Beschwerden mit einem offenen, aber kritischen Blick zu betrachten. Nicht, um Angst zu verbreiten. Sondern um Fragen zu stellen, die zu lange unbeantwortet blieben.
— Moldmaus
Und für alle, die noch immer auf der Suche sind: Ihr seid nicht allein.